translational research - Die Tumorbank der ABCSG
Schneller und effizienter
Die rasche Entwicklung in der Genom- und Proteomforschung eröffnet neue Perspektiven für die medizinische Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen. Die ABCSG will diese Erkenntnisse optimal nutzen und mit einer Tumorbank den Kampf gegen die beiden Krebsarten Mamma- und kolorektales Karzinom noch schneller und noch effizienter führen.Gewebe sammeln und auswerten
Tumorgewebe enthält wichtige Informationen über genetische und andere molekulare Veränderungen im Tumor, die zur Krebserkrankung führten. Diese Informationen können mittels moderner molekularbiologischer und biochemischer Methoden entschlüsselt und für die Krebsforschung genutzt werden. Voraussetzung dafür ist eine Tumorbank, in der sowohl Tumor- als auch gesundes Gewebe eingelagert und verglichen wird.Neu in Österreich
Die ABCSG verfügt durch ihre jahrelange klinische Forschungsarbeit über eine detaillierte Sammlung von Patientendaten. Das ist eine hervorragende Basis und steigert den wissenschaftlichen Wert einer Tumorbank, die es in dieser Kombination in Österreich noch nicht gibt.Aufklärung
Aufgabe der ABCSG ist es, den Tumorpatienten im Vorfeld bewusst zu machen, dass ihnen kein Schaden durch die Einwilligung entsteht, ihr Tumorgewebe einer Tumorbank zur Verfügung zu stellen. Sie leisten vielmehr einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Verfahren. Die Ethikkommission wird, wie bei allen klinischen Studien der ABCSG, als behördliche Überwachungsinstanz herangezogen.Ethik
Die Einreichung der ABCSG Tumorbank bei der Ethikkommission als translationales Forschungsprojekt erfolgte unter dem Projekttitel „Vorhersage des Ansprechens oder der Resistenz von Tumoren unter einer Therapie mit antihormonell wirksamen Substanzen und/oder einer Chemotherapie mit Taxenen“. Bei dem Projekt handelt es sich um nicht-therapeutische biomedizinische Forschung am Menschen (Grundlagenforschung). Im Projektantrag sind neben dem wissenschaftlichen Protokoll auch Patienteninformation/Einwilligungserklärung und die Vorschrift zur Asservierung von Gewebeproben von der Ethikkommission genehmigt. Diese Einreichung wird jährlich von der Studienzentrale der ABCSG aktualisiert.News

Erstes abcsg.research meeting: Danke für Ihr Kommen!
4.6..2010Vielen Dank an die TeilnehmerInnen des 1. abcsg.research meetings: Unser Ziel ist es, mit diesen Meetings, Überzeugungsarbeit für unsere Ideen zu leisten und das Miteinander und den Austausch zu fördern – mit Ihrer Unterstützung kann abcsg.research ein erfolgreiches und einzigartiges Projekt werden.
» Fotos der Veranstaltung
Terminankündigung nächstes Meeting:
Donnerstag, 25.11.2010
14.30 bis 16.30 Uhr
Studienzentrale der ABCSG
Wien

Erstes abcsg.research meeting
27.5.2010
Interesse vorhanden, Diskussionsbasis vorhanden
PathologInnen, die bereits bei abcsg.research mitarbeiten, Prüfärzte aus den unterschiedlichen Zentren und viele, die sich für das Projekt interessieren, waren in die Studienzentrale zum ersten abcsg.research meeting gekommen.
» weiter
Prof. Robert Mader übernimmt neue Funktion an der MUW

Univ.-Prof. Dr.
Robert Mader

Univ.-Doz. Dr.
Martin Filipits
6.3.2010
Univ.-Prof. Dr. Robert Mader von der Univ.-Klinik für Innere Medizin I in Wien hat die neue Position des Direktors für Translationelle Forschung übernommen. Er koordiniert damit zwei interdisziplinäre Forschungscluster an der MUW, die ihn in den kommenden Jahren voll und ganz in Anspruch nehmen werden.
Aus diesem Grund legt er seine Funktion als Leiter der Task Force der ABCSG-Tumorbank zurück, die Aufgabe dieser Task Force ist ausserdem durch den erfolgreichen Start der Tumorbank erfüllt.
Die ABCSG wünscht viel Erfolg für die neue Aufgabe!
Seine Nachfolge als Leiter von abcsg.research tritt
Univ.-Doz. Dr. Martin Filipits an.
