Colorectal Task Force
In den vergangenen 27 Jahren nahmen an die 2.000 PatientInnen mit Darmkrebs an klinischen Studien der ABCSG teil. Die Betreuung der PatientInnen erfolgt von ABCSG-ÄrztInnen und Zentren, die insbesondere bei der Behandlung und den Operationstechniken große Erfahrung mit dieser Krebsentität haben. Hauptanliegen der ABCSG ist es, auch hier die Prognose der PatientInnen durch qualifizierte Chirurgie und entsprechende Begleittherapien, wie einer Chemotherapie und Strahlentherapie, zu verbessern.
Innerhalb der ABCSG hat sich deshalb die Colorectal Task Force gegründet, eine Gruppe von engagierten Medizinern der ABCSG mit der Spezialisierung auf das kolorektale Karzinom. Ihre Aufgabe: nationale wie auch internationale Studien im Bereich Darmkrebs voranzutreiben. Erste Erfolge wurden bereits erzielt.
Hoher chirurgischer Standard
Die Erfahrung des Chirurgen spielt eine entscheidende Rolle, um beim Mastdarmkrebs postoperative Harnblasen- und Sexualstörungen oder einen künstlichen Darmausgang (Stoma) zu verhindern. ABCSG-Zentren, die Studien in diesem Bereich durchführen, können in 7 von 10 Operationen den Schließmuskel erhalten.
Behandlung von Mastdarmkrebs vereinheitlicht
Erstmals in der österreichischen Medizingeschichte hat es die ABCSG geschafft, gemeinsam mit ExpertInnen verschiedener Fachdisziplinen einen einheitlichen Behandlungsstandard für Mastdarmkrebs zu erarbeiten. Dieser sichert PatientInnen eine optimale individuelle Behandlung je nach Größe und Lokalisation des Tumors und verhindert, dass therapeutische Entscheidungen von persönlicher Erfahrung, Fallberichten und retrospektiven Analysen herrühren. Die Strahlentherapie kombiniert mit Chemotherapie vor der Operation hat sich als besonders wirksam erwiesen.
Lebenslange Nachbetreuung
In Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Bereich werden StudienteilnehmerInnen der ABCSG, wenn sie es wünschen, ein Leben lang nachbeobachtet und regelmäßig untersucht.