ABCSG 18 - Aktuell

ABCSG-18: Schweden als Partner
Välkomna! Willkommen!
27.8.2010
Mittlerweile nehmen 1.729 Patientinnen an ABCSG-18 teil. Durch das Protokollamendment 02 werden noch mehr Frauen die Möglichkeit zur Teilnahme bekommen, auch Brustkrebspatientinnen in Schweden.
Mit der Studienerweiterung, bei der auch ein onkologischer Endpunkt als primärer Endpunkt (Protokollamendment 02) untersucht wird, werden insgesamt 3.400 Patientinnen für eine Teilnahme an ABCSG-18 gesucht. Mehr als die Hälfte dieser Patientinnen haben die österreichischen Zentren bereits randomisiert.
Schweden zeigte schon vor einem Jahr Interesse, an der Antikörper-Studie mit Denosumab teilzunehmen. Jetzt ist es soweit und 7 schwedische Zentren, darunter das renommierte Karolinska Institut in Stockholm und Zentren in Göteburg, Malmö und Lund, werden ab Herbst für ABCSG-18 freigeschaltet. Die ABCSG freut sich über die Unterstützung und sagt „Väkomna“!

ABCSG-18: Neue Kittelkarten für PrüfärztInnen und RadiologInnen
24.8.2010Aufgrund der Änderungen des seit 7. Juli 2010 aktiven Protokollamendments2 der ABCSG-Studie 18 wurden auch die Kittelkarten für RadiologInnen sowie PrüfärztInnen dahingehend überarbeitet. Die Neuauflage der Kittelkarten ist bereits in Produktion und ab nächster Woche verfügbar.
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ABCSG-18: 100ste Patientin in Tirol
19.7.2010An der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde in Innsbruck können Brustkrebspatientinnen an der Studie 18 teilnehmen. Dieser Tage hat sich die 100ste Patientin dazu entschlossen.
Brustkrebspatientinnen profitieren derzeit von einer Therapie mit Aromatasehemmern. Diese an sich wirksame Behandlung kann allerdings den Knochenstoffwechsel verschlechtern und zu Osteoporose und Knochenbrüchen führen. Um dieser „Nebenwirkung“ entgegensteuern zu können, wird in der Studie 18 der Antikörper Denosumab geprüft.
In Tirol nehmen bereits 120 Patientinnen an der Studie teil. 1.663 sind es mittlerweile in ganz Österreich. ABCSG-18 ist derzeit die größte Studie des Landes mit 3.400 Patientinnen.

ABCSG-18 Meeting in Götzis:
interessant und nett war es im Ländle
1.7.2010Es ist schon eine Weile her, dass die ABCSG in Vorarlberg Station gemacht hat. Diesmal ging es um die Studie 18, an der im Ländle die Chirurgische und Interne Abteilung des Krankenhauses Feldkirch und die Gynäkologische Abteilung des Krankenhauses Dornbirn teilnehmen.
Trotz der Achtelfinalpaarung Spanien gegen Portugal sind am Dienstag viele aus den Studyteams der beiden Krankenhäuser gekommen. Diskutiert wurde über die Studie 18, die nach 3 Jahren Studienlaufzeit mit 7. Juli ein Upgrade des onkologischen Endpunkts zum sekundären Endpunkt bekommt. Prof. Michael Gnant führte gleich mit seinem Einleitungsvortrag auf das spannende Thema Knochenschutz und Antitumoreffekt hin. OA Dr. Alois Lang verglich dann die beiden Knochenschutzsubstanzen Zoledronat und Denosumab miteinander. Prim. Univ.-Doz. Dr. Walter Neunteufel warf einen Blick auf den aktuellen Studienstatus und die besonderen Herausforderungen der Studie. Das Protokollamendment, das dieser Tage in Kraft tritt, wurde von Dr. Bernd Hartmann beschrieben und die Konsequenzen, die sich in der Durchführung der Studie am Zentrum ergeben, näher erläutert. Den radiologischen Vortrag, der sich mit den notwendigen bildgebenden Verfahren der Studie 18 auseinandersetzte, hielt Primar Univ.-Prof. Dr. Manfred Cejna.
Nach den zwei Vortragsstunden wurde dann noch bei einem kleinen Buffet und einem Glas Wein geplaudert. Wer den angenehm lauen Abend genießen wollte, tat dies auch im Freien vor dem Jonas Schössle.
Bilder von der Veranstaltung am 29.Juni 2010

Neues Zentrum für ABCSG-18
10.5.2010Gynäkologische Abteilung des LKH Leoben verstärkt den Süden
Die ABCSG bekommt nun Unterstützung im Raum Steiermark. Das Zentrum der Gynäkologischen Abteilung des LKH Leoben wurde für die ABCSG Studie-18 freigeschaltet. Doz. Dr. Florentina Peintinger und ihr Study-Team können ab sofort Patientinnen in die Studie 18 einbringen.

ABCSG-18: Ordination Dr. Viktor Wette
hat 100 Patientinnen in der Studie
22.4.2009Die Ordination des Kärntner Chirurgen Dr. Viktor Wette in St. Veit hat dieser Tage die 100. Patientin in die ABCSG-Studie 18 eingebracht. Das ist eine beachtliche Leistung und zeugt vom großen Vertrauen der Patientinnen in den beliebten Arzt – und das haben sie zu Recht!
Bereits 2007 wurde sein Engagement für die ABCSG mit der Auszeichnung „Zentrum des Jahres“ geehrt. Dr. Viktor Wette ist überzeugter Prüfarzt: „Ich arbeite seit 2000 als Ordination bei der ABCSG mit. Ich sage allen Patientinnen, dass ihnen die Teilnahme an Studien definitiv Vorteile bringt, nämlich eine Behandlung nach modernsten Erkenntnissen und mit modernsten Medikamenten.“ Auch bei der Studie 18 kommt ein neues Medikament zum Einsatz, ein Antikörper, der vor Osteoporose schützen soll.
Postmenopausale, hormonrezeptor-positive Brustkrebspatientinnen profitieren derzeit von einer Therapie mit Aromatasehemmern. Diese führen allerdings zu einem verschlechterten Knochenstoffwechsel, der zu Osteoporose und Knochenbrüchen führen kann. Um dieser „Nebenwirkung“ entgegensteuern zu können, wird in der Studie 18 der Antikörper Denosumab geprüft, der allem Anschein das Potential dazu hat. 1.499 Patientinnen nehmen bereits in ganz Österreich an der Studie teil, insgesamt sollen es 2.800 Patientinnen werden.
ABCSG-18: 58 Patientinnen im März
10.4.2010Der Monat März gehört zum besten Randomisierungsmonat seit Studienbeginn –
58 Patientinnen haben sich zur Teilnahme bereit erklärt. Ein toller Erfolg!


ABCSG-18: Investigatormeeting in der Needle in Graz
10.3.2010Am 9. März 2010 fanden sich zahlreiche Mitglieder des ABCSG-Studyteams, kooperierende RadiologInnen und interessierte niedergelassene ÄrztInnen zur Fortbildungsveranstaltung der ABCSG im Grazer Kunsthaus ein.
Die Studie 18 war das Thema und welche Erneuerungen auf alle PrüfärztInnen durch das Protokollamendment 2, das bereits vor der Einreichung steht, zukommen werden. Das Warum und die Konsequenzen wurden in mehreren Vorträgen unter dem Vorsitz von Prof. Hellmut Samonigg und Prof. Peter Steindorfer diskutiert.
Das Studienergebnis von ABCSG-12 hat dazu beigetragen, dass die Frage nach dem onkologischen Endpunkt jetzt auch bei ABCSG-18 an Bedeutung gewinnt. Die Therapie mit dem Bisphosphonat Zoledronat unter Antihormontherapie hat in der Studie 12 gezeigt, dass neben der Wirksamkeit, Osteoporose zu verhindern, auch ein Antitumoreffekt besteht. Mit der Studie 18 will die ABCSG herausfinden, ob der Antikörper Denosumab in der Lage ist, bei Brustkrebspatientinnen mit Aromataseinhibitor-Therapie Knochenbrüche zu verhindern und darüber hinaus auch das Potential (ähnlich dem Bisphosphonat) hat, Rezidive zu verhindern. Letzteres führte zum Protokollamendment und war Anlass für das gestrige Investigatormeeting in Graz.
In mehreren Vorträgen, darunter der Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, der die Ergebnisse aus ABCSG-12 und das „Seed and Soil-Prinzip“ näher erläuterte, wurde ein Bogen vom wissenschaftlichen Hintergrund der Studie 18 bis hin zum Studienstatus und zu den Entwicklungen gespannt. Dr. Karin Hegenbarth stellte in einem Head to Head Vergleich die Substanzgruppe der Bisphosphonate dem Antiköper Denosumab gegenüber. Die beiden Prüfärzte aus Rottenmann, Dr. Dieter Gunegger und Dr. Martin Hasibeter brachten einen Überblick über 3 Jahre Studienlaufzeit und Dr. Gero Luschin wies einmal mehr darauf hin, dass die Patientenkommunikation bei einer Placebo-Studie von großer Bedeutung ist.
Zum Schluss fasste Univ.-Doz. Dr. Hubert Steiner die erforderliche bildgebende Diagnostik der Studie zusammen und machte auf Standards bei Knochendichtemessungen und WS-Röntgen aufmerksam. Angesprochen auf die Studienteilnahme seines radiologischen Instituts bezeichnete er ABCSG-18 als großen Gewinn. Mit einem Film anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der ABCSG, der das große Engagement vieler forschungsinteressierter ÄrztInnen und die studienfreundliche Einstellung vieler PatientInnen widerspiegelte, klang der Fortbildungsabend in der Kunsthaus-Needle bei einem Buffet und einem eindrucksvollen Blick auf die Grazer Altstadt aus.
Fotos von der Veranstaltung

ABCSG-18: Noch mehr Patientinnen können teilnehmen!
14.1.20101.356 Patientinnen sind überzeugt und nehmen an dem größten Studienprojekt, das jemals in Österreich durchgeführt wurde, teil. Mehr als 3 Jahre läuft die Studie bereits. Im Dezember haben sich 53 Frauen zur Teilnahme entschlossen. Künftig sollen es noch mehr werden.
Die wissenschaftliche Forschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte und entscheidende Therapieverbesserungen bei Brustkrebs gebracht. Neue Therapieformen wurden entwickelt, welche die Gefahr von Rezidiven stark einschränken. Eine der wirkungsvollsten Behandlungen, die das Wiederauftreten der Krankheit nach einer gelungenen Operation verhindert, ist die Therapie mit Aromatasehemmern. Diese Therapie hat allerdings den Nachteil, dass sie bei den betroffenen Patientinnen die Gefahr von Knochenbrüchen erhöht. Die ABCSG will dieser Nebenwirkung gegensteuern und untersucht den Antikörper Denosumab, der die „therapieinduzierte Osteoporose“ verhindern könnte. Studienpatientinnen von ABCSG-18 bekommen alle sechs Monate eine subkutane Injektion mit dem Antikörper.
Erst vor kurzem wurde eine Aufstockung der Patientenzahl beschlossen, dadurch wird noch mehr Patientinnen die Teilnahme an ABCSG-18 ermöglicht. Für interessierte Patientinnen stehen 48 Zentren in ganz Österreich zur Verfügung, die die Studien durchführen.
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