ABCSG News Archiv 2008


San Antonio: ABCSG und Mayo Clinic finden genetische Ursache für Therapieansprechen bei ER+ Brustkrebspatientinnen

19.12.2008
Neue Forschungsergebnisse wurden von Wissenschaftern der Mayo Clinic in Zusammenarbeit mit der ABCSG veröffentlicht: Diese bestätigen, dass Patientinnen mit einem vererbten Mangel des vom CYP2D6 Gens produzierten Enzyms ein 4-fach erhöhtes Risiko für eine Wiederkehr ihres Brustkrebses im Frühstadium haben.

Tamoxifen wird in der Behandlung von östrogenrezeptor-positivem (ER+) Brustkrebs eingesetzt und ist ein “Pro-Drug”, d. h., es muss erst in der Leber metabolisiert werden, um aktiv werden zu können. Forscher an der Mayo Clinic hatten schon zuvor entdeckt, dass diese Substanz bei Frauen weniger wirksam ist, die einen Mangel am vom CYP2D6 Gen produzierten Enzym hatten – dem Gen, das für die Aktivierung von Tamoxifen und vielen anderen Arzneimitteln verantwortlich ist.

In dieser Untersuchung haben Forscher die DNA aus einer Untergruppe der Patientinnen analysiert, die an der ABCSG-Studie 8 teilgenommen haben. Diese Studie hat rund 3.900 Frauen eingeschlossen, deren ER+ Brustkrebs chirurgisch entfernt worden war. Eine Gruppe der Patientinnen hatte 5 Jahre lang Tamoxifen erhalten und die andere Tamoxifen für 2 Jahre gefolgt von 3 Jahren Anastrozol, einem Aromatasehemmer.

Bei 9% der Studienpatientinnen lag ein mangelhafter CYP2D6-Stoffwechsel vor. Rezidive traten 4 mal häufiger bei dieser Patientinnengruppe mit schlechter Metabolisierung bzw. genetischer Veränderung des Gens CYP2D6 auf als bei Frauen ohne genetische Veränderung, die daher Tamoxifen leicht verstoffwechseln konnten. Die Forscher fanden kein erhöhtes Rezidiv-Risiko bei Frauen mit schwachem Stoffwechsel, welche auf eine Anastrozol-Behandlung umgestiegen waren. Aufbauend auf diesen Befunden empfehlen die Forscher, dass postmenopausale Frauen, die eine Tamoxifen-Therapie in Erwägung ziehen, sich im Hinblick auf mögliche und gewöhnliche Veränderungen des CYP2D6 Gens untersuchen lassen sollten.

Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant: „Das ist die wichtigste Botschaft dieser großartigen Zusammenarbeit zwischen dem Team von der Mayo Clinic und der ABCSG.“

San Antonio: Neue Ergebnisse zu ABCSG-8
Überlebensvorteil für die Sequenz-Patientinnen

Natalija Frank
19.12.2008
Neueste Forschungsergebnisse zu ABCSG-8 zeigen eindrucksvoll, dass bei der Behandlung von postmenopausalen Brustkrebspatientinnen mit hormonrezeptorpositiver Erkrankung im Hinblick auf Überlebensvorteile die sequentielle Behandlung mit Tamoxifen gefolgt von Anastrozol einer alleinigen Tamoxifentherapie klar überlegen ist. Die Zahl der Todesfälle nach Brustkrebs sank im Behandlungsvergleich um 23 Prozent.

Prof. Jakesz: „Wir haben im Rahmen der Studie 8 der ABCSG eine Kombination von zwei Jahren Tamoxifen gefolgt von einer dreijährigen Behandlung mit Anastrozol untersucht und dabei besonderes Augenmerk auf das rezidivfreie Überleben der Patientinnen sowie ihr Gesamtüberleben gelegt. Dabei zeigte sich bald, dass die Vorzüge der Behandlungsform mit dem Aromatasehemmer so beeindruckend waren, dass es den Patientinnen freigestellt wurde, von alleiniger Tamoxifentherapie auf die „Sequenz“ umzusteigen.“ Die Wirksamkeit dieser Art der Behandlung wurde bei einer detaillierten Analyse der Studienergebnisse nachhaltig bestätigt, die Prof. Jakesz vergangenes Wochenende auf dem renommierten Brustkrebssymposium in San Antonio (USA) präsentierte.

Für die Auswertung wurden die Daten von 2922 Patientinnen berücksichtigt, bei denen durch diese Therapiefolge die Anzahl der Rezidive um 21 Prozent gesenkt werden konnte. Noch eindrucksvoller ist die Steigerung der Überlebenschancen: Die Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs ging um 23 Prozent zurück!

ABCSG-Study Nurses für den P.R.I.M.A.-Award nominiert

11.12.2008
Von 7 Nominierungen kommen 3 aus der ABCSG-Familie

Man glaubt es kaum: Gleich 3 aktive Study Nurses der ABCSG wurden für den von Mobilkom Austria und WOMAN initiierten P.R.I.M.A. Award nominiert –

Natalija Frank (wir haben bereits berichtet), Evelin Marcher vom LKH Klagenfurt und Beate Zant vom Krankenhaus Hietzing – engagierte Study Nurse und schon seit vielen Jahren für die ABCSG tätig.

Die ABCSG gratuliert zur Nominierung.

P.R.I.M.A. Award 09: Study Nurse der ABCSG nominiert

Natalija Frank
27.11.2008
WOMAN und die Mobilkom Austria vergeben 2009 gemeinsam den P.R.I.M.A. Award, der Menschen auszeichnet, die auf Menschen mit der Diagnose Krebs in besonderer Weise zugehen. Es sind vor allem Krankenschwestern und Krankenpfleger, die Anteil nehmen, Zeit für ein Gespräch finden, sich der Verletzlichkeit der KrebspatientInnen annehmen. Natalija Frank, Study Nurse und Koordinatorin des Forum Study Nurses, wurde gleich zweimal nominiert.

Der P.R.I.M.A. Award wurde 2007 erstmals verliehen als Dankeschön an Menschen, die besonderes Talent haben, auch in schwierigen Lebenssituationen auf Menschen zuzugehen und Menschen miteinander zu verbinden. Dieses Jahr ist der Award ganz gezielt KommunikatorInnen aus dem Gesundheitswesen gewidmet, die einfühlsam und sensibel mit Brustkrebspatientinnen kommunizieren. Natalija Frank, Study Nurse der ABCSG und erst seit kurzem auch Koordinatorin des Forum Study Nurses wurde gleich zweimal nominiert. Mit ihrer offenen, positiven und herzlichen Art unterstützt sie tagtäglich Brustkrebspatientinnen und Studienpatientinnen der ABCSG, wieder gesund zu werden.

Die ABCSG gratuliert zur Nominierung!



Download Infoblatt P.R.I.M.A. Award 09


Forum Study Nurses

18.11.2008
Die Study Nurses der ABCSG formieren sich zu einem Forum, um den Kommunikations- und Erfahrungsaustausch untereinander zu verbessern. Das Kick off fand im Vorfeld der Jahrestagung statt.

www.studynurses.at

Zentrum des Jahres 2008: Medizinische Abteilung des LKH Vöcklabruck

11.11.2008
Große Anerkennung für die Medizinische Abteilung am LKH Vöcklabruck in Oberösterreich: Wegen ihres Engagements in der klinischen Forschung wurde sie von der ABCSG zum „Zentrum des Jahres“ gewählt.

Die von Prim. Dr. Lothar Schiller geleitete Abteilung nimmt seit 1991 an wissenschaftlichen Untersuchungen der ABCSG teil. Am Zentrum ist OA Dr. Ferdinand Haslbauer für die Durchführung der ABCSG-Studien verantwortlich, unterstützt wird er dabei von OA Dr. Wilthoner. Auf der ABCSG-Jahrestagung wurde das Zentrum von ABCSG-Präsident Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant ausgezeichnet.

Im heurigen Jahr konnte das Vöcklabrucker Zentrum bereits 37 Patientinnen in Studien einbringen. Das Zentrum führt die Studien ABCSG-18 und S.A.L.S.A. durch und beteiligt sich auch an 22R. Dr. Haslbauer: „Man muss sich ausreichend Zeit nehmen, um den Patientinnen die Studie genau zu erklären, dann sehen sie, dass sie selbst und auch andere von der Studienteilnahme profitieren.“ Die Arbeit des oberösterreichischen Teams erntete insbesondere für die hohe Datenqualität großes Lob. Umgekehrt zollte auch Haslbauer der Studiengruppe hohe Anerkennung: „Mich beeindrucken immer wieder die klar umrissenen Studienkonzepte der ABCSG, das ambitionierte Team von PrüfärztInnen und Koordinatoren und die enorme Disziplin der Studiengruppe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Brustkrebstherapien sukzessive zu verbessern.“

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Ein jährliches wissenschaftliches Highlight:
die Jahrestagung der ABCSG in Saalfelden

10.11.2008
Wissenschaft wurde wieder auf höchstem Niveau geboten, ob es sich dabei um das Mammakarzinom, das kolorektale Karzinom oder um die Tumorbank der ABCSG handelte, alle Themen waren wissenschaftlich so interessant, dass sie von über 330 TagungsteilnehmerInnen verfolgt wurden.

Auch Themen am Rande der Wissenschaft sorgten für spannende Diskussionen, wie zu den Tumorboards. Neben dem wissenschaftlichen Programm fanden auch viele Task Force-Besprechungen statt. In diesen wurden Zukunftsprojekte diskutiert, die für das kommende Jahr viele Neuerungen erwarten lassen.

Freitag- und Samstagabend wurden dazu genutzt, sich untereinander auszutauschen – auch an der Bar des Hotels Gut Brandlhof. Das Kabarett am Samstagabend war dann der perfekte Ausgleich zum anstrengenden Tagungstag – es wurde viel gelacht, geredet und zu später Stunde auch getanzt.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

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ABCSG Website Zugriffs-Statistik
Vergleich Jänner - Oktober

Statistik


ABCSG Newsletter für Studyteams

abcsg.newsletter
31.10.2008
Es gibt ihn seit gestern und in Zukunft an jedem 15. des Monats.

Die ABCSG hat ein neues Medium, einen digitalen „Newsletter“, für ihre Studyteams eingerichtet, der gestern erstmals und in Folge an jedem 15. monatlich verschickt wird. Er enthält alle Studienfortschritte und andere Neuigkeiten der ABCSG. Per E-Mail versendet, soll er sich zu einem regelmäßigen und zeitsparenden Informationsmedium entwickeln.

Wir bitten alle PrüfärztInnen, Study Nurses, Monitore und Mitarbeiter der ABCSG, sofern Sie diesen ersten ABCSG Newsletter (ABCSG Newsletter Oktober) nicht erhalten haben, uns per E-Mail Bescheid zu geben.



Neues Teammitglied in der Studienzentrale

28.10.2008
Seit 20. Oktober ist Michaela Vogl neue Mitarbeiterin im Projektmanagement-Team der ABCSG. Sie wird in Zukunft die Betreuung der Studien 24, 30 und 31 als Nachfolgerin von Christopher Schludermann übernehmen. Die Ernährungswissenschafterin ist in Graz geboren und lebt seit 2002 in Wien.

Herzlich Willkommen!



ABCSG-25: 100. und 101. Patientin

24.10.2008
Es ist soweit, die 100. Patientin wurde eingeschlossen.

Eigentlich sind es bereits 101 Patientinnen, denn 2 Randomisierungen erfolgten nahezu zeitgleich. Die 100. Patientin kommt von der Klinischen Abteilung für Onkologie in Graz und die 101. Patientin von der III. Medizinischen Universitätsklinik in Wien.


Des Erfolges nicht genug, wurden in den Kalenderwochen 42 und 43 insgesamt 10 Patientinnen randomisiert. Das zeugt von großem Engagement der teilnehmenden Zentren und von der Überzeugung vieler Patientinnen, im eigenen Interesse an klinischen Studien der ABCSG teilzunehmen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

open mind in Linz

16.10.2008

Viele Anregungen zur Verbesserung der Patientenkommunikation


Der Präsident eröffnete den Seminarabend, indem er die Bedeutung einer guten Arzt-Patientenkommunikation unterstrich und Beispiele brachte, wie aktiv die ABCSG in der Kommunikation mit ihren tausenden StudienpatientInnen ist. Es wurden insgesamt viele wichtige Themen zur Arzt-Patientenkommunikation besprochen, die alle für sich einen Abend hätten füllen können.

Interessant war die Schilderung von Prim. Fridrik, wie er an ein Diagnose-Gespräch herangeht, welche Voraussetzungen er für dieses wichtige Gespräch schafft und wie bedeutend es für die Patientin ist, ein konkretes Therapieziel zu formulieren. Dass Krebs die ganze Familie betrifft, schilderte Gisela Moser mit konkreten Beispielen aus dem Alltag. Nicht ganz leicht in dieser Situation ist der Umgang mit Kindern, die eine altersgerechte Aufklärung unbedingt benötigen.

Mag. Helene Prandstätter brachte die kulturellen Unterschiede von Migrantinnen zur Diskussion. Wenn beispielsweise der Islam nicht als Glaubenslehre alleine, sondern als familienorientiertes Weltbild mit gewissen Verhaltensvorschriften verstanden wird, dann kann durch dieses Verständnis eine viel bessere Betreuung und Behandlung stattfinden. Zum Schluss referierte Mag. Mayr-Pieper über Sexualität bei Brustkrebs. Sie zeigte auf, wie wichtig es ist, als Arzt oder Ärztin – auch unter Berücksichtigung, dass dieses Thema unter Gleichgeschlechtlichen oftmals besser zu besprechen ist – aktiv das Thema „Sexualität“ anzusprechen.



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Wiener Krebstag

24.10.2008
Auch am Wiener Krebstag war die ABCSG vertreten. Karin Minne (Officemanagement) und Mag. Zorana Radak (Projektmanagement) nahmen sich einen Tag lang Zeit und betreuten den ABCSG-Stand im Wiener Rathaus. Viele KrebspatientInnen zeigten großes Interesse für die ABCSG und ihre klinischen Studien.

Vor allem Informationsmaterial zum Thema „Darmkrebs“ war gefragt.



Mag. Alexander Hirner

3.10.2008
Neues Mitglied des Statistikteams

Alexander Hirner ist ausgebildeter Psychologe und Statistiker und war zuletzt im St. Anna Kinderspital im Bereich Statistik und klinische Dokumentation tätig.

Dadurch bringt er sowohl Kenntnisse in der Studienauswertung, im Umgang mit der Software SAS, als auch im Datenmanagement mit. Die ABCSG freut sich über die Verstärkung in diesem Fachbereich.

open mind in Graz

29.9.2008
Kleiner Rahmen, großes Interesse

Kino wurde vergangene Woche in Graz gezeigt. Der Film WIT von Starregisseur Mike Nichols, in dem Emma Thompson eine Literatur-Professorin spielt, die ein Ovarialkarzinom im fortgeschrittenen Stadium hat. Ihr Arzt rät zu einer aggressiven Chemotherapie. Der Film zeigt die Schwierigkeiten und die Bedeutung der Arzt-Patientenkommunikation.

Überzeichnet oder nicht, fragten sich im Anschluss die Diskutanten und waren sich darin einig, dass für „Würde“ und „Menschlichkeit“ auch im stressigen Arztalltag Zeit sein muss. Bei der Zeit mit PatientInnen sei die Qualität entscheidend und nicht die Quantität und oftmals sei es Gedankenlosigkeit, die zu einer suboptimalen Patientenbetreuung führe, so der Tenor.

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Wieder großer Publikationserfolg für die ABCSG

4.9.2008
Lancet Oncology veröffentlicht Follow up-Daten des Knochendichteprotokolls von ABCSG-12

Nur die bedeutsamsten und aktuellsten internationalen Forschungsergebnisse werden in diesem Medium publiziert, das bei der Annahme zur Veröffentlichung sehr strenge Maßstäbe anlegt. Der ABCSG ist es mit dem Knochendichteprotokoll von ABCSG-12 erneut gelungen wissenschaftlich Aufmerksamkeit zu erregen.

Die Lancet-Oncology-Publikation zum Download


Wichtiger Hinweis für ABCSG-Zentren
S.A.L.S.A./ABCSG-Studie 16: Dokumentationsstopp
ab 17. September 2008

4.9.2008
Nach ABCSG-18 wird nun auch S.A.L.S.A. auf das neue webbasierte Datenmanagementsystem MACRO umgestellt.

Eine Dateneingabe in das alte System ist nur mehr bis Dienstag, 16.September 2008 möglich!! Nach dem Stichtag werden die gesamten S.A.L.S.A.-Daten automatisch in das MACRO-System überführt.

Achtung!


Dies ist lediglich ein Dokumentationsstop aber kein Randomisierungsstop. Diese Umstellung hat keinen Einfluss auf das Randomisierungsprozedere. Patientinnen können weiterhin über die Randomisierungszentrale in die Studie eingeschlossen werden.




Dr. med. Bernd Panholzer

Panholzer


2.9.2008
Neuer Mitarbeiter der ABCSG im Bereich Regulatory Affairs


Gestern hatte Dr. Bernd Panholzer, neuer Clinical Safety Officer, seinen ersten Arbeitstag in der ABCSG. Er wird in Zukunft alle Angelegenheiten der Safety betreuen und ist – nach einer Einschulungsphase –für SAEs, NUEs, SUSARs udgl. aller Studien zuständig.

Herzlich Willkommen!

Kontakt:
Dr. Bernd Panholzer
Tel.: 01/408 92 30 DW 25
(MO-FR zw. 08:00-13:00h)
E-Mail:bernd.panholzer@abcsg.at





Lancet Oncology publiziert Follow up-Daten des Knochendichteprotokolls von ABCSG-12

4.8.2008
Letzten Freitag wurde die Publikation der 5-Jahres-Fup-Daten aus dem Knochendichtesubprotokoll der Studie 12 im Lancet Oncology angenommen. In einer der nächsten Ausgaben wird es soweit sein.

Wir freuen uns über diesen Erfolg und möchten uns auf diesem Wege nochmals bei den Co-Autoren für die gute Zusammenarbeit, den wissenschaftlichen Input und die Anstrengungen im Rahmen der Manuskripterstellung bedanken.

Neu im Team




23.7.2008
Interessante Persönlichkeit: Dr. Barbara Schaljo-Kapp

Sie ist in Wels geboren und lebt seit ihrer Studienzeit in Wien. Gewählt hat die Oberösterreicherin die Studienrichtung Biologie mit dem Studienzweig Genetik/Mikrobiologie. Mit Auszeichnung diplomierte sie 2004 zur Magistra der Naturwissenschaften. Es folgte eine Doktorarbeit im Bereich Immunbiologie. Analytisches und organisatorisches Denken zählen zu ihren soft skills, die gerade hinsichtlich Studie 18 in Zukunft wichtig sein werden.

Als neue Projektmanagerin von ABCSG-18 wünschen wir ihr einen guten Start und viel Erfolg!!




Hohe Auszeichnung für ABCSG-Prüfärztin



17.7.2008
OA Dr. Brigitte Mlineritsch wurde mit dem Wissenschaftspreis der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg mit Gold ausgezeichnet und zur Forscherin des Jahres 2007 erklärt.

Die ABCSG gratuliert herzlich!









PRIME Oncology Expert Interviews from Chicago, Illinois

4.6.2008
PRIME Oncology führte ein Interview mit Prof. Michael Gnant zu ABCSG-12

Interviewer: Dr. Lee Lokey

Link: Video





Unglaubliche Resonanz auf ASCO-Präsentation


3.6.2008
Über 200 Interviews in 72 Stunden hatte Prof. Gnant nach Bekanntwerden des Studienergebnisses von ABCSG-12 zu absolvieren. An die 600 Hits in den USA Medien resultierten daraus, darunter ABC Evening News, CNBC, CNN, CBS, USA Today.

Clippings: Internationale Medienberichte ....




Brustkrebs: Überlebenschancen für junge Patientinnen deutlich verbessert

Studienergebnis der ABCSG erregt bei Präsentation in den USA weltweites Aufsehen

2.6.2008
Ein spektakuläres Studienergebnis präsentierte Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, Präsident der ABCSG, den TeilnehmerInnen des weltweit wichtigsten Krebs-Kongresses in Chicago, USA: Die Studiengruppe konnte mit ABCSG-12 nachweisen,dass die Therapie mit einem Bisphosphonat die Chancen junger Brustkrebspatientinnen nach einer Krebsoperation entscheidend verbessert, dauerhaft gesund zu bleiben

weiter ....
Presseaussendung ....







ABCSG goes round the world

Präsentation der ABCSG-Studie 12 beim weltweit wichtigsten Krebskongress in Chicago

14.5.2008
Beim weltweit wichtigsten wissenschaftlichen Kongress zum Thema Krebs wird Österreich am 1. Juni in Chicago an allererster Stelle vertreten sein: Der Präsident der ABCSG, Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, präsentiert dort die Ergebnisse der ABCSG-12 Studie vor Spitzenwissenschaftern aus aller Welt. Die Einladung zu diesem Vortrag ist eine weltweite Anerkennung der wissenschaftlichen Qualität, welche die Krebsforschung in Österreich erreicht hat.

Veranstalter des Kongresses ist die American Society of Clinical Oncology (ASCO). Forschungsergebnisse, die dort vorgestellt werden, sind richtungsweisend für die künftige Behandlung von Krebs in aller Welt.

Prof. Gnant von der Universitätsklinik für Chirurgie in Wien, der Präsident der ABCSG, wird als Highlight Nummer 1 in der Plenary Session die Studiendaten von ABCSG-12 präsentieren. Die Brustkrebsstudie wurde im Jahr 1999 begonnen und hat 1.803 prämenopausale Patientinnen eingeschlossen. Die Studienpatientinnen erhielten eine endokrine Therapie mit Anastrozol oder Tamoxifen mit oder ohne Bisphosphonat-Behandlung.

Neun Jahre später steht die ABCSG vor den Ergebnissen, und diese sind so revolutionär, dass sie in der Plenary Session vorgestellt werden. Wer dort vortragen darf, wird von einem eigenen Ausschuss der amerikanischen Gesellschaft bestimmt, zur Präsentation beim ASCO-Kongress werden definitiv nur die Besten der Besten zugelassen.

Höchste Aktualität ist für die amerikanische Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Voraussetzung für die Präsentation von Forschungsergebnissen ist deshalb, dass die Studiendaten vor dem Kongress noch nicht öffentlich vorgestellt wurden.

ABCSG-12 erfüllt diese Kriterien, man kann deshalb gespannt sein auf den österreichischen Beitrag zum Therapiefortschritt beim Mammakarzinom.

Wir halten Sie auf dem Laufenden. Gleich im Anschluss an die ASCO-Präsentation in Chicago erhalten Sie auf unserer Website eine ausführliche Zusammenfassung, die alle Details zum Studienresultat von ABCSG-12 beinhalten wird.

44th ASCO Annual Meeting
May 30-June 3, 2008
McCormick Place Chicago, Illinois

Sunday, June 1, 2008 - 1:45 PM - 2:00 PM
Presenter: Michael Gnant, MD
Adjuvant ovarian suppression combined with tamoxifen or anastrozole, alone or in combination with zoledronic acid, in premenopausal women with hormone-responsive, stage I and II breast cancer: First efficacy results from ABCSG-12.
Abstract No: LBA4

Das vollständige Programm: www.asco.org

Gelungener Auftakt für „open mind“ in Wien

24.4.2008
Der Umgang mit KrebspatientInnen erfordert von den behandelnden ÄrztInnen neben fachlicher Kompetenz auch ein hohes Maß an kommunikativen Fähigkeiten. Die neue Veranstaltungsreihe „open mind – Arzt und Patient im Gespräch“ der ABCSG und Pfizer, die in Wien jetzt gestartet wurde, widmet sich der Arzt-Patientenkommunikation und Bereichen, die unmittelbar damit verbunden sind. In Vorträgen wurden unter anderem die Themen Compliance, Psychoonkologie, Studienteilnahme, Lebensqualität und insbesondere die Gesprächsführung mit onkologischen PatientInnen diskutiert.

Der Auftakt von open mind wurde von rund 70 TeilnehmerInnen verfolgt, demnächst wird mit open mind-Veranstaltungen in den Bundesländern fortgesetzt. Wir halten Sie über die nächsten Termine auf dem Laufenden.

Auftaktveranstaltung in Wien:
Dienstag, 22. April 2008 18:30 Uhr
Florido Tower / Florido Circle Lounge
Floridsdorfer Hauptstraße 1
1210 Wien

Presseinformationen zu open mind ›

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Gelungene Fortbildungsveranstaltung in Wels

3.4.2008
Beim Wirt am Berg haben sich gestern an die 70 ÄrztInnen zu einer Fortbildung der ABCSG und der Chirurgischen Abteilung des Klinikums Wels-Grieskirchen getroffen, um den neuesten wissenschaftlichen Status Quo zur Chirurgischen Onkologie zu erfahren.

Dabei wurden die Krebsentitäten Mamma-, Kolorektales- und Leberkarzinom näher besprochen. Im Anschluss wurde die breite Palette der klinischen Studien vorgestellt, die am Klinikum Wels-Grieskirchen zu diesen Krebserkrankungen durchgeführt werden. Mit einem Ausblick auf zukünftige Therapie- und Forschungsmöglichkeiten und dem Portfolio an ABCSG-Studien schloss Prof. Michael Gnant den Fortbildungsabend.

Resümee: Ein interessanter Abend mit einer interdisziplinären Beteiligung der ÄrztInnen.

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Große Fortbildungsveranstaltung
in der Hofburg

2.4.2008
2. Interdisziplinärer Mamma Diskurs

Im Dachfoyer der Hofburg wurden unter hochkarätiger Referentenbesetzung die Mechanismen der Herceptinresistenz, die Therapiemöglichkeiten nach Herceptinversagen und die Bedeutung der HER-2-Blockade durch Lapatinib in der palliativen Therapie des Mammakarzinoms diskutiert.

Zum Schluss wurde die klinische Bedeutung und Response Assessment von Hirnmetastasen besprochen und ein neues Studienprojekt der ABCSG, die Studie ABCSG-31, vorgestellt.

Der 2. Interdisziplinäre Mamma Diskurs unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant wurde von über 130 TeilnehmerInnen besucht. Auch die Diskussion des Podiums und der TeilnehmerInnen und die Fortsetzung vieler Gespräche beim Buffet, zeugten von großem Interesse.

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Experts on tour® in Salzburg

26.2.2008
Großes Interesse und heiße Diskussionen

Nirgendwo ist die Interaktion zwischen niedergelassenen ÄrztInnen und akademischen Forschern so gut wie in Österreich. Dieses Faktum zeigte sich in Salzburg einmal mehr. Es wurde an diesem Abend viel diskutiert, die Meinung gingen auch auseinander, aber einig war man sich in der Sache – die optimale Therapie für die Brustkrebspatientinnen herauszufinden. Dazu hatte das Fachpublikum auch Gelegenheit.

Es wurden von jungen qualifizierten ReferentInnen Patientinnenbilder vorgestellt. Danach wurde die Frage an die TeilnehmerInnen gerichtet, welche Therapie sie für diese Patientin gewählt hätten. Das Umfrageergebnis wurde an die Wand projektiert und diskutiert. So gab es für jeden die Möglichkeit der Selbstüberprüfung.

Mit dem Satz „Nicht nur dem Leben Jahre geben, sondern auch den Jahren Leben geben“ referierte Dr. Sylvia Glück gegen Ende des Fortbildungsabends über Komplementärmedizin in der Brustkrebstherapie, die aus ihrer Sicht eine wertvolle Ergänzung sein kann. Großes Manko: Es gibt zu kaum einer komplementärmedizinischen Maßnahme fundierte wissenschaftliche Daten über deren Wirkung.

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Experts on tour® in Lienz



9.1.2008
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