ABCSG News Archiv 2006
Knochendichte-Paper der Studie 12 online publiziert

Das Subprotokoll der ABCSG-Studie 12 hat gezeigt, dass prämenopausale Patientinnen unter einer adjuvanten endokrinen Therapie in vielen Fällen einen deutlichen Knochendichteverlust erleiden. Durch die Gabe des Bisphosphonates Zoledronat konnte dieser unwillkommene Nebeneffekt verhindert werden. Bei 401 Patientinnen wurde die Knochendichte innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten, einem und drei Jahren gemessen. Patientinnen, die mit dem Bisphosphonat behandelt wurden, wiesen keinen Verlust an Knochendichte auf. In den Therapiearmen ohne diese Behandlung zeigte sich dagegen nach drei Jahren ein signifikanter Knochendichteverlust von ca. 14 Prozent. Der Unterschied fiel noch deutlicher aus, wenn die Patientinnen nicht mit dem Antiöstrogen Tamoxifen, sondern mit dem Aromatasehemmer Anastrozol behandelt wurden
Mit der Publikation im Journal of Clinical Oncology zeigt sich, dass die ABCSG früh erkannt hat, wo die Schwierigkeit der Antihormontherapie für die Zukunft liegt.
Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, Präsident der ABCSG: „Herzlichen Dank an alle, die mitgewirkt haben.“
Download: JCO Paper (PDF 165 kb)
ABCSG erstellt Konsensus gemeinsam mit der CECOG

Jede achte Frau in Österreich erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, zwischen 20 und 30 Prozent von ihnen leiden an einem HER2/neu-positiven Brustkrebs, einer besonders aggressiven und nachhaltigen Form. Bei 23 Prozent dieser Brustkrebs-Patientinnen tritt im Laufe der ersten beiden Jahre nach der Operation und der darauf folgenden Chemotherapie neuerlich Brustkrebs auf.
Das Medikament Herceptin® gibt Grund zu großer Hoffnung: Bei Patientinnen, die dieses Medikament nach ihrer Chemotherapie ein Jahr lang erhielten, reduzierte sich das Risiko, erneut an Brustkrebs zu erkranken, um die Hälfte. Dies fand eine internationale Studie, die unter Beteiligung der ABCSG stattfand, heraus. Diese und noch zahlreiche rezente Studienergebnisse zum Medikament Herceptin® sind im aktuellen Konsensus, den die ABCSG gemeinsam mit der CECOG erarbeitet hat, berücksichtigt worden und soll Ärzten als Orientierungshilfe in der Behandlung HER2/neu-positiver Brustkrebspatientinnen dienen.
Konsensus zum Download (PDF, 1.418 kb)
Link zur CECOG - Website
Brust-Gesundheitszentrum in Linz ist „Zentrum des Jahres 2006“

1. Reihe v.l.n.r.: Dr. Christine Gruber-Rossipal, Dr. Silke Haim,
Dr. Gerald Fischerlehner, Dr. Ernst Rechberger
hinten 2. R.: v.l.n.r.: Dr. Herbert Witzany, Dr. Christine Track,
Dr. Sabine Pöstlberger, Dr. Andrea Oßberger

Die Auszeichnung wurde vom Präsidenten, Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, bei der Herbsttagung der ABCSG dieser Tage in Saalfelden überreicht.
Das Brust-Gesundheitszentrum ist seit 1991 ein Forschungszentrum der ABCSG.
Dr. Sabine Pöstlberger und ihr Team haben sich bisher an acht Studien der ABCSG beteiligt und insgesamt 760 Patientinnen in klinischen Studien der ABCSG betreut.
Die Auszeichnung als „Zentrum des Jahres“ wurde vor allem für die hervorragende Datenqualität und die exzellente Mitarbeit in der Inspektionsphase vergeben.
Sie ist aber, ebenso wie die Zertifizierung durch die deutsche Krebsgesellschaft vor einigen Woche auch eine ausdrückliche Anerkennung für die hochwertige Betreuung der Brustkrebspatientinnen in Linz.

Und wir halten uns an das Prinzip der qualitätsgesicherten und laufend qualitätskontrollierten ‚Evidence Based Medicine’.
Auf dieser Basis sorgen wir für eine individuell maßgeschneiderte Therapie, die bei Bedarf durch psychische und soziale Hilfestellungen ergänzt wird.“
ASK FOR – COLORECTAL TASK FORCE

Eine Zentrenliste, die alle spezialisierten ABCSG-Zentren in diesem Bereich anführt, soll unter anderem für niedergelassene Fachärzte, die DarmkrebspatientInnen behandeln, als Unterstützung dienen und Ihnen den Kontakt zu den forschenden Zentren erleichtern. Ein Update dieser Zentren – es werden von Jahr zu Jahr mehr – erfolgt regelmäßig auf der ABCSG-Website unter den Colorectal News. Der Folder kann ab sofort bestellt werden.
15. Jahrestagung in Saalfelden
Die Stimmung hätte nicht besser sein können

Aktuelle Studienentwicklungen wurden dann im zweiten Teil des Tages besprochen und bevorstehende neue Studienprojekte vorgestellt. Bei den Kontroversen „Chemotherapie für alle prämenopausale Patientinnen“ und „Behandlungsdauer mit Trastuzumab“ ging es dann wirklich zur Sache und es wurde heiß diskutiert. Mit abcsg.research ging der Samstag ins Finale.
Anlässlich der abcsg.gallery, die ihre Austellungsreihe „Bilder für die Seele“ Ende des Jahres beschließt, wurde noch ein letztes Bild amerikanisch versteigert. Die Auktion war ein großer Erfolg, das Bild „Energie“ von Gabi Kaltenböck ging um 1680 Euro an Univ.-Prof. Richard Greil aus Salzburg, der das Glück hatte genau zum Zeitpunkt der Glocke – die Versteigerungszeit und damit die Möglichkeit mitzusteigern war zeitlich begrenzt – seinen Auktionsschein in den Topf geworfen zu haben. Der Abend klang stimmungsvoll und ausgelassen bei Musik und Tanz im Foyer und an der Bar aus.
Der Sonntag war dem Colorectalen Bereich der ABCSG vorbehalten. Es wurden die laufenden Studienprojekte und Projekte der Zukunft wie QUASAR und R04 vorgestellt und diskutiert. Mit den Schlussworten, dass auch die Colorectal Task Force bei diesem Engagement nicht mehr lange dem Mammabereich der ABCSG hinterher hinken würde, wünschte der Präsident eine gute Heimreise und dankte fürs Dabeisein.
Die Bilder von der Veranstaltung ›
15.000 Patientin
In Österreich ist es der ABCSG gelungen, ein studienfreundliches Klima zu schaffen und Jahr für Jahr mehr PatientInnen von den Vorteilen einer Studienteilnahme zu überzeugen. Aus diesem Grund ist es auch in diesen Tagen gelungen die 15.000ste Patientin – sie wird von Dr. Andrea Urbania, Abteilung für Chirurgie am Landeskrankenhaus Klagenfurt betreut – in eine ABCSG-Studie, die Studie 24, einzuschließen. Die ABCSG kann sich mit diesem großen Patientenvertrauen im Vergleich zu anderen Studiengruppen wirklich sehen lassen: So hat beispielsweise die renommierte German Breast Group im zehnmal so großen Nachbarland lediglich 12.000 Patientinnen, die an ihren Studien teilnehmen.
Die ABCSG bedankt sich bei allen StudienteilnehmerInnen und Studyteams für das große Vertrauen und Engagement.
ABCSG-Präsident Prof. Michael Gnant: „Wir bemühen uns, den Patientinnen durch intensive Aufklärung den Sinn und den Nutzen der klinischen Studien zu verdeutlichen, die wir durchführen. Natürlich freuen wir uns über den riesigen Vertrauensbeweis, den die große Zahl der Studienteilnehmerinnen darstellt. Damit haben wir die Möglichkeit, in Österreich Forschung zu Brust- und Darmkrebs weiterhin auf einem Niveau zu betreiben, das keinen Vergleich mit anderen Ländern scheuen muss.“
Dr. Andrea Urbania: „Es freut mich besonders, dass die 15.000ste Patientin in Kärnten an der Chirurgischen Abteilung des Landeskrankenhauses Klagenfurt randomisiert wurde. Wir versuchen möglichst viele PatientInnen von der Teilnahme an klinischen Studien zu überzeugen, denn wir selbst sind vom Benefit der PatientInnen, die an wissenschaftlichen Programmen teilnehmen, überzeugt , und darüber hinaus sind wir stolz auch als nicht universitäre Einrichtung zum wissenschaftlichen Fortschritt in der Krebsbehandlung beizutragen“.
Neu: Krebszentrum in Linz |
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„Bilder für die Seele“ im Krankenhaus Oberpullendorf |
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![]() Die Bilder der Gleichenfeier › Bilder von Heidrun Anger in der Ausstellung › |
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„Jubiläums-Patientinnen“ aus
Kärnten |
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![]() Es ist ein unglaublicher Zufall: Sowohl die 500. als auch die 1000. und 1500. Teilnehmerin an der größten medizinischen Studie Österreichs kommen aus Kärnten! Vor zwei Jahren startete die ABCSG ein groß angelegtes Forschungsprojekt zu Brustkrebs - S.A.L.S.A.-Studie (Sekundäre Adjuvante Langzeit-Studie Arimidex). Mittlerweile nehmen daran österreichweit 1.500 Patientinnen teil. Bei der Durchsicht der Randomisierungsdaten staunten die Experten in der Studienzentrale nicht schlecht: Alle drei „runden“ Teilnehmerzahlen stammten aus Kärnten. Ganz zufällig ist es dazu aber nicht gekommen, denn das ABCSG-Zentrum von Dr. Diether Manfreda liegt bei der Patientenbeteiligung der S.A.L.S.A.-Studie im österreichischen Spitzenfeld. |
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Face to Face: Letrozol versus
Anastrozol |
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Ma(h)lzeit in St. Veit: Kulinarische
Genüsse und Sinneseindrücke |
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Die Bilder der Eröffnung › Bilder von Inge Lasser in der Ausstellung › |
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Prof. Raimund Jakesz in Redaktionsteam des „World journal of surgery“ berufen |
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| Die österreichische Krebsforschung erntet international
Anerkennung. Jüngster Beweis dafür: Univ.-Prof. Dr. Raimund
Jakesz, der Gründungspräsident der ABCSG wurde in das Redaktionskollegium
des „World journal of surgery“ aufgenommen. Das 1977 gegründete „World journal of surgery“ gilt als eine der weltweit führenden medizinischen Fachzeitschriften. Sie ist das offizielle Organ der zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins Leben gerufenen Internationalen Gesellschaft für Chirurgie ISS (International Society of Surgery) mit dem Sitz in der Schweiz. Chefredakteur ist der amerikanische Chirurg John G. Hunter, dem Redaktionskollegium gehören renommierte Chirurgen aus allen fünf Kontinenten an. Die Mitglieder dieses Gremiums beurteilen und redigieren die Beiträge, die von Spitzenmedizinern aus aller Welt geschrieben werden. Die Texte befassen sich mit den Fortschritten in der klinischen Chirurgie sowie mit experimenteller Chirurgie, der chirurgischen Aus- und Fortbildung und auch mit sozioökonomischen Aspekten der chirurgischen Versorgung. zur Presseaussendung › |
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ABCSG informiert Patientinnen |
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Patientinnen über ihre Erkrankung ausführlich zu informieren, ist ein großes Anliegen der ABCSG. Deshalb erfolgt in zweimonatigen Abstand die Auflage von insgesamt fünf Foldern zu den Themen „Analyse, Behandlung, Chance, Studien und Gemeinschaft“ bis die Folderserie ganz im Sinne der ABCSG komplett ist. Ab heute ist der erste mit dem Titel „Analyse“ erhältlich und liegt demnächst in ABCSG-Zentren und ausgewählten Ordinationen auf. Der neue Folder kann auch via Internet bestellt werden. zur Bestellmöglichkeit › Folderserie zu Brustkrebs: Analyse Behandlung Chance Studien Gemeinschaft die Zusendung der Brüschüre erfolgt per Post |
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Neue MitarbeiterInnen |
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| Angesichts der enorm gestiegenen Anforderungen – die
ABCSG startet in den kommenden Monaten mit vier neuen Studien – hat
die ABCSG ihr Team um einen klinischen Monitor im Westen, zwei Statistiker
und eine Projektmanagerin erweitert. weiter .... |
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ABCSG klärt Patientinnen
auf |
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Die neue Patienteninformationsbroschüre beschreibt die Beschaffenheit des Knochens und wie es zu einem verstärkten Abbau des Knochens unter Osteoporose kommt. Die Broschüre gibt ebenso Tipps, wie man durch einfache Änderungen des Lebensstils die Knochenstruktur verbessern kann. Ausführlich wird erklärt, was im schlimmsten Fall der Fälle zu tun ist, wenn die durch die Antihormontherapie ausgelöste Osteoporose trotz intensiver Bemühungen bestehen bleibt. die Zusendung der Brüschüre erfolgt per Post zur Bestellmöglichkeit › |
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Eröffnungsfeier der ABCSG – ein gelungenes Fest |
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| Mehr als 100 Gäste waren der Einladung gefolgt,
die Eröffnung der neuen Studienzentrale in der Boltzmanngasse
24-26 im 9. Wiener Gemeindebezirk zu feiern. Besonderer Höhepunkt
der Veranstaltung war eine Vernissage zum Thema „Bilder für
die Seele“, zu der die drei Künstlerinnen Gabi Kaltenböck(Tirol),
Inge Lasser(Kärnten) und Edith Sluszanski-Mattes(Wien) Exponate
zur Verfügung stellten. zu den Bildern » |
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abcsg.gallery wird eröffnet: Kunst gegen Krebs |
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Die positive Ausstrahlung von Bildern und Kunstobjekten vermittelt
seelisches Wohlbefinden und dieses Wohlbefinden fördert die
Gesundheit. Vor diesem Hintergrund startet die österreichische
Studiengesellschaft für Brust- und Darmkrebsforschung ABCSG
die Österreich weite Aktion „Bilder für die Seele“.
Auftakt ist eine Vernissage am 31. März in Wien. zur abcsg.gallery » |
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Keine Ausreden mehr |
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| Gemeinsam mit der Österreichischen Krebshilfe,
dem BM für Gesundheit sowie der ÖGGH und ACO startet die ABCSG eine Kampagne zur Kolonkarzinom Prophylaxe. ![]() [ Aus Liebe zum Leben. 2006 ] |
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Weltweiter Vergleich
von Medikamenten soll optimale Therapie bringen |
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| Studiengruppen aus 25 Ländern untersuchen in einer
groß angelegten Studie, welche Behandlungen bei Frauen mit
einem speziellen Typ von Brustkrebs, dem Ductalen in situ Karzinom
(DCIS), Rezidive verhindern können. In Österreich ist die Austrian
Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG) beteiligt. weiter .... |
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Study Nurse Fortbildung Basisseminar |
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![]() Im März ist es wieder soweit. Interessierte Krankenschwestern, -pfleger, ArzthelferInnen und medizinisch technische AssistentInnen können sich Fachwissen über klinische Studien im Basisseminar für Study Nurses aneignen. Neu: Diesmal haben wir für Sie zwei neue Referenten gewinnen können, Dr. Wolfgang Schimetta und Natalija Frank, die als Study Nurse schon viele Jahre für die ABCSG arbeitet. Dr. Wolfgang Schimetta wird Ihnen die Theorie über die Durchführung von klinischen Studien und Natalija Frank die Praxis vermitteln. Nutzen Sie die Möglichkeit Ihr Wissen über die Durchführung von klinischen Studien zu erweitern und besuchen Sie die abcsg.acadmey. Seminardaten: Fortbildungsveranstaltung für Study Nurses / Basisseminar Wann: 27. bis 28. März 2006 Dauer: jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr Ort: Sky 7, Schwarzenbergplatz 7, 1037 Wien |
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Weltweiter Vergleich von Medikamenten soll
optimale Therapie bringen |
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| Studiengruppen
aus 25 Ländern untersuchen in einer groß angelegten
Studie, welche Behandlungen bei Frauen mit einem speziellen Typ
von Brustkrebs, dem Ductalen in situ Karzinom (DCIS), Rezidive
verhindern können. In Österreich ist die Austrian
Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG) beteiligt. DCIS - eine frühe Form von Brustkrebs Etwa ein Drittel aller bei einer Mammographie entdeckten nichttastbaren Karzinome sind DCIS. Dieses Karzinom tritt dann auf, wenn sich Zellen in den Milchgängen in Brustkrebszellen umwandeln. Das DCIS ist eine sehr frühe Form von Brustkrebs, aus der sich unbehandelt in bis zu 50 Prozent aller Fälle innerhalb von 10 Jahren ein invasives Karzinom entwickelt. Das DCIS wird operativ behandelt, wobei Patientinnen in der Regel im Anschluss eine Strahlentherapie erhalten, um nicht entfernte maligne Zellen abzutöten. Jedes Jahr werden ca. 250 neue Fälle festgestellt, deshalb ist es wichtig, dass die beste Behandlung gefunden wird, um nach Möglichkeit Rückfälle zu verhindern. Zur Studie Dieses Ziel hat die innovative “International Breast Cancer Intervention Study II” (IBIS-2), die größte globale Studie über die zwei Brustkrebsmedikamente Tamoxifen und Anastrozol. Im Rahmen von IBIS-II DCIS werden 4000 postmenopausale Frauen – etwa 600 davon aus Österreich – untersucht, bei denen ein Östrogen-Rezeptor-positives DCIS operativ entfernt wurde. Dabei soll festgestellt werden, welches der beiden Medikamente Anastrozol oder Tamoxifen das Wiederauftreten bzw. Neuauftreten von Krebs sowohl in derselben als auch in der anderen Brust am besten verhindern kann. Univ.-Prof. Dr. Michael Stierer, Leiter der Studie in Österreich: “Die Ungewissheit über die optimale Behandlung führt eventuell dazu, dass DCIS-Patientinnen Medikamente gegen das Wiederauftreten von Brustkrebs vorenthalten werden. Aus vorliegenden Forschungsergebnissen ist bekannt, dass Tamoxifen das Risiko eines Rezidivs bei Frauen mit Hormon-sensitivem DCIS um circa 50 Prozent verringert. Es ist zu vermuten, dass Anastrozol noch bessere Effekte erzielen kann.“ Frauen, die an der Studie teilnehmen, werden fünf Jahre lang entweder Anastrozol oder Tamoxifen erhalten. Wer kann teilnehmen? Patientinnen, die für eine Teilnahme in Frage kommen: • Alter zwischen 40 und 70Frauen, bei denen eine entsprechende Diagnose gestellt wurde, können in diesen IBIS II-Zentren (ABCSG-Zentren) operiert und daraufhin in die Studie randomisiert werden. Wo kann ich mich informieren? Österreichweit wird diese Studie an 15 ABCSG-Spitalsabteilungen durchgeführt. Nähere Informationen zur Studie erhalten niedergelassene Ärzte und interessierte Patientinnen bei den Spitalsabteilungen selbst oder bei der ABCSG unter der Tel.: 01/408 92 30-18, E-Mail: info@abcsg.at. Zur Studien gibt es auch eine eigene Website: www.ibis-trials.org. ABCSG-Zentren, die IBIS II durchführen |
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Neu im Team: Mag. Karin Prinstinger |
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Innsbruck |
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Neuer Präsident der ABCSG |
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![]() Präsident der ABCSG [Statement] |
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Workshop: Publizieren in der Medizin |
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abcsg.academy erfolgreich
gestartet |
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