ABCSG News aktuell

Forum Study Nurses

Praxis-Tag für Study Nurses –
ein Erfahrungsaustausch (max. 10 Teilnehmerinnen)

23.8.2010
Gerade als Study Nurse ist es interessant zu erfahren, wie in den Studienbüros anderer Kliniken gearbeitet wird. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen vom Praxis-Tag im März 2010 bieten wir Ihnen erneut die Möglichkeit, sich die Routineabläufe in einem großen Studienbüro anzusehen, um für die eigene Studienarbeit zu profitieren.

Die Koordinatorin des Forum Study Nurses, Natalija Frank, zeigt Ihnen, wie Sie die vielen Studien an der Universitätsklinik für Chirurgie organisiert und welche Herausforderungen ein ganzer Arbeitstag bereithält.

Der Termin:
Freitag, 15. Oktober 2010 10:00 bis 16:00 Uhr

AKH Wien – Univ.-Klinik für Chirurgie
ABCSG-Studienzentrale

Das Programm:

10:00 Uhr
Treffpunkt: AKH Wien - Univ.-Klinik für Chirurgie
Leitstelle Ebene 7c
Währinger Strasse 18-20
1090 Wien

• Kennen lernen des Studienbüros
• Die tägliche Praxis und Logistikaufbau

13:00 bis 14:00 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr
Treffpunkt: ABSG-Studienzentrale
Nussdorfer Platz 8 (Eingang Heiligenstädterstraße 201)

• Aufgaben einer Study Nurse – Herausforderungen des Alltags
• Das aktuelle Studienportfolio der ABCSG

Leiterin des Workshops:
DKGS Natalija Frank, MPH
Head Study Nurse am AKH-Wien, Chirurgie
Koordinatorin Forum Study Nurses

Download Anmeldung
Daniela Linsboth, Andreas Weigl

Verstärkung im Monitoring-Team der ABCSG

20.8.2010
Mag. Daniela Linsboth und Andreas Weigl, MSc haben am 2. August 2010 ihre Tätigkeit als Monitore im Team der ABCSG aufgenommen.

Die Soziologin Mag. Daniela Linsboth ist fest davon überzeugt, dass das Tätigkeitsfeld als Monitorin im Bereich Betreuung und Qualitätssicherung klinischer Studien ihre beruflichen Interessen erfüllen wird und freut sich auf ihre neue Aufgabe bei der ABCSG.

Auch Andreas Weigl, Bakk. Biol. MSc ist mit Begeisterung an die Arbeit gegangen: „Die Position im klinischen Monitoring für die ABCSG ist eine äußerst interessante Aufgabe für mich, bei der ich meine Fähigkeiten einbringen kann. Schon während meines Masterstudiums der Molekularbiologie und Genetik habe ich mich sehr für Arbeiten im Bereich des Qualitätsmanagements interessiert.“

Linkempfehlung: Informationen für ÄrztInnen und PatientInnen

20.8.2010
Finden Sie eine große Auswahl an onkologischer Fachliteratur und interessante Downloads
für ÄrztInnen und PatientInnen.

Hier geht’s weiter

Zulassung für Denosumab in der EU

2.8.2010
Amgen teilte in den vergangenen Wochen mit, dass die Europäische Kommission den vollhumanen monoklonalen Antikörper Prolia® (Denosumab) in folgenden Indikationen zugelassen hat: Zur Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Frakturrisiko und zur Behandlung eines Knochendichteverlustes durch eine hormonablative Therapie (Androgendeprivation) bei Männern mit Prostatakarzinom und erhöhtem Frakturrisiko.

Bis dato wurde Denosumab in zahlreichen klinischen Studien getestet, war aber noch nicht bei der europäischen bzw. bei anderen Gesundheitsbehörden zugelassen. Nun wurde der Antikörper Denosumab in der Europäischen Union erstmals zugelassen, somit auch in Österreich. Die Marktzulassung von Denosumab stützt sich dabei auf die Ergebnisse von sechs Phase-III-Studien, die zeigen, dass Denosumab die Knochendichte im gesamten Skelett erhöht. In der ABCSG wird Denosumab im Rahmen der Studie 18 für therapieinduzierte Osteoporose bei Brustkrebspatientinnen eingesetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.journaloncologie.de

ABCSG 16

Breast Care: Sonderpreis für alle ABCSGler
Jetzt abonnieren!

27.7.2010
Studyteams der ABCSG haben die Möglichkeit, Breast Care jetzt kostengünstig zu abonnieren. Umfassend wird in der Zeitschrift über Grundlagenforschung, Prävention, Diagnose und Behandlung von malignen und benignen Brusterkrankungen berichtet. Das Abo umfasst 6 Hefte im Jahr.

Breast Care erscheint in Englisch mit deutschsprachigen Abstracts und kann mittels Bestellformular – hier als Download verfügbar – einfach und bequem angefordert werden.

Download Bestellformular

ABCSG 25

Randomisierungsphase von S.A.L.S.A. ist zu Ende

6.7.2010
In Österreich wurde 2007 mit ABCSG-25, der PANTHER-Studie, begonnen. Erst vor kurzem konnten 6 Patientinnen in einer Woche für die Teilnahme gewonnen werden. Das Studienprojekt läuft in den 16 teilnehmenden Zentren gut voran.

Bei ABCSG-25 werden die Effekte einer individuell auf die Brustkrebspatientinnen abgestimmten dosisdichten Chemotherapie mit einer Standardchemotherapie verglichen. Bei der individuellen Chemotherapie erhalten die betroffenen Frauen am Beginn der Therapie die Wirkstoffe Epirubicin und Cyclophosphamid und werden anschließend nach einer dreiwöchigen Pause mit dem Wirkstoff Docetaxel behandelt. Die jeweilige Dosis wird an Veränderungen des Blutbildes angepasst, die von der Behandlung ausgelöst werden, sie ist von Patientin zu Patientin unterschiedlich. In der Kontrollgruppe erhalten dagegen alle Patientinnen eine Standard-Chemotherapie beginnend mit Fluorouracil, Epirubicin und Cyclophosphamide und anschließend nach einer dreiwöchigen Pause Docetaxel ohne Anpassung an individuelle Laborwerte. Es ist geplant, dass 450 Patientinnen in Österreich teilnehmen können – aktuell sind es bereits 319. Die Studie wird zeigen, ob die individuelle Dosisanpassung der Chemotherapie Vorteile bringt.

Dieses Skandinavisch-Österreichische-Studienprojekt wird in Zusammenarbeit mit der Scandinavian Breast Group (SBG) durchgeführt. Zentren aus Österreich (ABCSG-Zentren), Schweden und Deutschland sind einbezogen. >> Download Statusreport im PW-Bereich

» Download Statusreport im PW-Bereich
ABCSG 16

Randomisierungsphase von S.A.L.S.A. ist zu Ende

2.7.2010
Die beachtliche Patientenzahl von 3489 wurde von den 75 teilnehmenden Zentren erreicht. Das deutet auf einen sensationellen Endspurt der Studie hin. Ein großes Dankeschön an alle Studyteams von S.A.L.S.A.

2004 wurde mit dem größten Studienprojekt in Österreich begonnen. Noch nie zuvor wurde für eine Studie Öffentlichkeitsarbeit betrieben – aber nicht nur in dieser Hinsicht hat die Studie Vorzeigecharakter. Erstmals wurde auch eine elektronische Datenerfassung eingesetzt.

Aber es ist das Ergebnis von S.A.L.S.A., das zählen wird und auf das die ganze Welt wartet. Erstmals wird beantwortet, ob eine verlängerte endokrine Therapiedauer, entweder 2 Jahre oder 5 Jahre, für die Patientinnen effektiver ist. Da die Aussagekraft des Ergebnisses von der sorgfältigen Nachsorge und Dokumentation abhängt, bitten wir alle Studyteams auch nach dem Randomisierungsende um Unterstützung.

Universitätsvorlesung der Meduni Wien

24.6.2010
Die Klinische Forschung stand im Mittelpunkt der Universitätsvorlesung 2010 an der MedUni Wien. Univ. Prof. Dr. Michael Gnant und der Amerikaner Jeff Clovis referierten am Mittwoch, 23.6.2010 im Anna Spiegel Forschungsgebäude über klinische Forschung in Österreich.

www.meduniwien.ac.at


Universitätsvorlesung der Meduni WienUniversitätsvorlesung der Meduni WienUniversitätsvorlesung der Meduni Wien
Webstatistik

www.abcsg.at: Wonnemonat Mai
bringt Zugriffe herbei

17.6.2010
Diese Zahlen können sich sehen lassen. Im Monat Mai 2010 gab es eine unglaubliche Steigerung der Besuche auf unserer Website.

19.364 BesucherInnen in einem Monat - das sind die häufigsten Zugriffe auf die Website in diesem Jahr. Im Vergleich zum Monat Mai 2009 beinahe doppelt so viele.

Wir bemühen uns weiterhin Sie über alle Studienaktivitäten auf dem Laufenden zu halten und sind für Ihre Anregungen, Wünsche immer dankbar.

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ASCO

Georg Pfeiler

Georg Pfeiler am ASCO

ABCSG-Nachwuchs: Dr. Georg Pfeiler präsentierte
ABCSG-12-Untersuchungen am ASCO

17.6.2010

Dr. Georg Pfeiler durfte am ASCO präsentieren, was an sich schon beeindruckt. Mit welcher Bravour er dieses erste Mal gemeistert, wie er sich darauf vorbereitet hat und worum es sich bei den präsentierten Untersuchungsergebnissen handelt, erzählt er in einem Kurzinterview.  

Wie haben Sie Ihren ersten Vortrag am ASCO erlebt?

Dr. Pfeiler: Es ist großartig vor einem so erlesenen Publikum einen Vortrag zu halten. Und es erfüllt mich mit Stolz, dass eine wichtige Präsentation am ASCO, aus Österreich, von der ABCSG kommt.

Wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

Dr. Pfeiler: An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei Prof. Gnant bedanken. Der Präsident der ABCSG hat mich in den Vorbereitungen außerordentlich unterstützt, hat mir geholfen die Slides zu erstellen und diese mit viel Geduld und gutem Zuspruch immer wieder korrigiert. Er hat den Vortrag mit mir regelrecht trainiert und mir wichtige Insider Tipps für die Präsentation gegeben. Selbst noch am Tag vor dem Vortrag konnte ich mich mit Prof. Gnant treffen und wichtige Punkte nochmals besprechen.
Für mich war das der Beweis, dass die ABCSG nicht nur eine großartige wissenschaftliche Organisation ist, sondern auch Kollegialität, Kooperation und Freundschaft lebt.

Können Sie uns über das Ergebnis Ihrer Untersuchung etwas erzählen?

Dr. Pfeiler: Der Aromatasehemmer wird weder bei prä- noch bei postmenopausalen Frauen als echte 'targeted therapy' eingesetzt. Die Aromatase lässt sich schlecht im klinischen Alltag messen. Unsere Hypothese war, dass der BMI als Surrogatparameter für die Gesamtaromatase im Körper, Einfluss auf die Effektivität des Aromatasehemmers nimmt. Tatsächlich konnten wir durch die Analyse der ABCSG-12 nachweisen, dass übergewichtige Frauen (BMI >= 25 kg/m²), die mit Anastrozol therapiert wurden, ein schlechteres DFS und OS aufwiesen als normalgewichtige Patientinnen. Bei Frauen, die mit Tamoxifen behandelt wurden, konnte dieser Effekt nicht nachgewiesen werden.
Beim direkten Vergleich Tamoxifen versus Anastrozol konnten wir zeigen, dass übergewichtige Frauen unter Anastrozol ein deutlich schlechteres DFS und OS aufwiesen als übergewichtige Frauen, die mit Tamoxifen therapiert wurden. Es scheint daher, dass bei übergewichtigen prämenopausalen Patientinnen (ein Drittel der Pat.) die Therapie mit Tamoxifen einer Therapie mit Anastrozol überlegen ist.

Wie hat Sie die ABCSG unterstützt?

Dr. Pfeiler: Die ABCSG hat mich schon in vielfacher Hinsicht unterstützt. Ich durfte im Rahmen des abcsg.future-Programms Anfang 2009 nach St. Gallen fahren. Es war spannend und lehrreich, die Vorträge von hoher Qualität, aber auch die nicht immer glückliche Abstimmung zu erleben. In St. Gallen entstand nach einer Reihe an Vorträgen über die endokrine Therapie auch die Idee zu der jetzigen Analyse der ABCSG-12. Dass ich eine Idee für eine Analyse/Studie, die ich dem Präsidenten der ABCSG relativ formlos unterbreitete, umsetzen durfte, war mit Sicherheit die beste Unterstützung der ABCSG. Das ist die einmalige Gelegenheit, auf die man lange und in meinem Fall glücklicherweise nicht vergeblich wartet. Außerdem darf ich mich auf ein Auslandsstipendium in Paris freuen (ebenfalls im Rahmen des abcsg.future-Programms), bei dem ich hoffentlich gute Kooperationsprojekte initiieren kann. Mein Dank gilt - wie ich auch explizit in meinem Vortrag beim ASCO hervorgehoben habe - Prof. Gnant und den Mitgliedern der ABCSG.

ASCO

Fotos zum Annual Meeting 2010

14.6.2010
ASCO 2010ASCO 2010ASCO 2010ASCO 2010
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ASCO

ABCSG am ASCO: Die Ergebnisse der drei ABCSG-Studien

9.6.2010
Am weltweit wichtigsten Expertentreffen zum Thema Krebs in den USA, am ASCO, wurden wieder einmal neueste Daten von ABCSG-Studien, darunter ABCSG-12, -8 und -24, präsentiert.

Wie berichtet, wurde Österreich durch Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, sowie seinen Kollegen Univ.-Prof. Dr. Günther Steger, Priv. Doz. Dr. Peter Dubsky und Dr. Georg Pfeiler am Kongress vertreten. Sie präsentierten einem Fachpublikum aus aller Welt Ergebnisse zu drei ABCSG-Studien, darunter neueste Erkenntnisse zu ABCSG-12.

Die aktuellen Daten zur Studie ABCSG-12 unterstreichen einmal mehr den Antitumor-Effekt von Zoledronsäure. Sowohl bei Patientinnen, die nodal positiv, als auch bei jenen, die nodal negativ waren, zeigte sich die Antitumorwirkung, ebenso bei Patientinnen mit unterschiedlicher endokriner Therapie (Tamoxifen versus Anastrozol). Das Seed & Soil Prinzip bestätigt sich mehr und mehr, wonach nicht nur durch die Behandlung der Tumorzellen selbst, sondern auch durch die Veränderung ihrer Mikroumgebung die Bildung von Metastasen verhindert werden kann.

Dr. Georg Pfeiler präsentierte eine weitere Untersuchung im Rahmen der Studie 12, bei der man den Body Mass Index (BMI) der Studienteilnehmerinnen verglich und feststellte, dass der BMI ein Surrogatparameter für die Aromatasemenge im Körper der Frauen ist. Bei übergewichtigen Studienpatientinnen ist der Effekt einer Therapie mit Aromatasehemmern demnach geringer, weil sie offenbar relativ „unterdosiert“ behandelt werden. In der Tamoxifen-Gruppe konnte dieser Effekt nicht nachgewiesen werden. Zudem ermöglicht der BMI konkretere Prognosen zu den Überlebenschancen. Übergewichtige Patientinnen haben demnach sowohl schlechtere Aussichten beim krankheitsfreien Überleben als auch bei der Gesamtüberlebensrate.

Die Studie ABCSG-8 wurde in Chicago von Priv.-Doz. Dr. Peter Dubsky in der Postersession präsentiert. Im Mittelpunkt der Studie standen Patientinnen mit durchschnittlich niedrigem Risiko, bei denen zwei Behandlungsstrategien verglichen wurden: Einerseits die Sequenz von Tamoxifen (zwei Jahre) gefolgt von Anastrozol (drei Jahre), andererseits eine fünfjährige Tamoxifen Monotherapie. Die aktuellen Effektivitätsdaten der Studie, an der 3.714 Patientinnen teilnahmen, zeigen, dass es selbst bei Frauen mit einem insgesamt niedrigen Risiko durch den Einsatz von Anastrozol zu einer Reduktion der Krankheitsrückfälle kommt. Die Anzahl der Rezidive konnte um 21 Prozent gesenkt werden, die Todesfälle gingen um 23 Prozent zurück.

Neue Studiendaten zu ABCSG-24 wurden von Univ.-Prof. Dr. Günther Steger am ASCO präsentiert. Bei der Studie wurde eine etablierte Chemotherapie (6 Zyklen Epirubicin-Docetaxel) mit Capecitabine kombiniert und die Rate an pathologischen Komplettremissionen nach der definitiven Brustkrebsoperation verglichen. Demnach stieg der Anteil jener Patientinnen, bei denen eine pathologische Komplettremission nachgewiesen werden konnte auf 24 Prozent. Das ist um 50 Prozent mehr als bei Patientinnen, die mit der Standardtherapie behandelt wurden, wo bei 16 Prozent keine lebenden Krebszellen mehr vorgefunden wurden.

Krebszentrum an der MUW

9.6.2010
Die Umsetzungsarbeiten des neuen Comprehensive Cancer Centers (CCC), so heißt das neue Krebszentrum der Meduni Wien, haben bereits begonnen. Und in drei Monaten soll es etabliert sein.

Das CCC sieht sich als erstes nationales Referenzzentrum für Forschung, Lehre und Therapie bei allen Formen der Krebserkrankungen. Als Vorbild diente eine analoge Einrichtung in den USA. Geleitet wird das neue Zentrum von Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski. Mit dabei im Team sind unter anderem Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, Univ.-Prof. Dr. Maria Sibilia und Univ.-Prof Dr. Richard Pötter.

Download Artikel aus "People", Juli 2010

Michael Gnant
Univ.-Prof. Dr.
Michael Gnant
Günther Steger
Univ.-Prof. Dr.
Günther Steger
Peter Dubsky
Priv.-Doz. Dr.
Peter Dubsky
Georg Pfeiler
Dr. Georg Pfeiler

ABCSG am ASCO

4.6.2010
Wie bereits angekündigt ist die ABCSG am Montag, 7. Juni 2010, auf dem diesjährigen Annual Meeting der American Society of Clinical Onocology (ASCO) in Chicago durch vier Ärzte vertreten. Damit ist Österreich auf einem der weltweit wichtigsten Kongresse mehr als präsent.

Univ. Prof. Dr. Michael Gnant bringt neueste Erkenntnisse zu ABCSG-12. Die Studie sorgte bereits 2008 bei den Fachleuten für großes Aufsehen. Damals konnte erstmals der signifikante Wert eines Bisphosphonates in der Tumorbehandlung gezeigt werden. Jetzt, zwei Jahre später, präsentiert Prof. Michael Gnant „Mature Results“ von ABCSG-12, die Untersuchungen erfassen mittlerweile einen Zeitraum von bis zu neun Jahren nach der Tumoroperation der Patientinnen.

Auch die Präsentation von Dr. Georg Pfeiler (Klinische Abteilung für Spezielle Gynäkologie) in einer oral Abstract Session bezieht sich auf Patientinnen der ABCSG-Studie 12. Untersucht wurden Zusammenhänge der endokrinen Therapie und dem Body Mass Index der Patientinnen.

Priv. Doz. Dr. Peter Dubsky von der Universitätsklinik für Chirurgie präsentiert in der Postersession mit der Studie ABCSG-8 eine der international bekanntesten Untersuchungen der österreichischen Studiengruppe. Im Mittelpunkt der Studie standen Patientinnen mit durchschnittlich niedrigem Risiko. Bei ihnen wurden zwei Behandlungsstrategien verglichen: Einerseits die Sequenz von Tamoxifen (zwei Jahre) gefolgt von Anastrozol (drei Jahre), andererseits eine fünfjährige Tamoxifen Monotherapie.

Das Ziel der neoadjuvanten Studie (ABCSG-24) von Univ.-Prof. Dr. Günther Steger von der Universitätsklinik für Innere Medizin I war die Erhöhung der Komplettremissionsrate. Dazu wurde eine etablierte Chemotherapie (6 Zyklen Epirubicin-Docetaxel) im Rahmen der Untersuchungen mit Capecitabine kombiniert und die Rate an pathologischen Komplettremissionen nach der definitiven Brustkrebsoperation verglichen.

Annual Meeting Program zum Download


Der Standard berichtet über ASCO
"Neuigkeiten aus der Kampfzone"

Artikel zum Download

Nutzen Sie die Chance: Berufsbegleitend zum „Master of Science“ und „Professional Master of Science“

20.5.2010
An der Johannes Kepler Universität Linz werden derzeit berufsbegleitend zwei Universitätslehrgänge parallel durchgeführt. Die nächsten beiden Lehrgänge „Clinical Research“ und „Advanced Clinical Research“ starten am 29. Oktober 2010.

Wer sich dafür interessiert, sollte die Möglichkeit gleich nutzen und sich bis spätestens 31. August 2010 (Anmeldeschluss) für einen der Universitätslehrgänge anmelden. Nähere Informationen zu den Lehrgängen sowie Lehrgangs- und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.ph-cr.jku.at/cr. Viel Erfolg!

Hier zum Download:

Folder „Aufbaustudium Clinical Research“
Folder „Postgraduate-Studium Advanced Clinical Research“
Michael Gnant
Univ.-Prof. Dr.
Michael Gnant
Günther Steger
Univ.-Prof. Dr.
Günther Steger
Peter Dubsky
Priv.-Doz. Dr.
Peter Dubsky
Georg Pfeiler
Dr. Georg Pfeiler

ABCSG am ASCO stark vertreten

20.5.2010
Auf dem diesjährigen Annual Meeting der American Society of Clinical Onocology (ASCO) in Chicago wird die ABCSG durch vier Ärzte vertreten.

Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, Univ.-Prof. Dr. Günther Steger und Priv.-Doz. Dr. Peter Dubsky und Dr. Georg Pfeiler werden am Montag, 7. Juni 2010, wichtige Ergebnisse zu den Studien ABCSG-12, ABCSG-24 und ABCSG-8 präsentieren.

Damit ist Österreich wieder einmal auf einem der wichtigsten und größten Kongresse der Welt vertreten. Wir halten Sie über die Präsentationen auf unsere Website auf dem Laufenden.

Annual Meeting Program zum Download


Helene Wendt

Herzlich Willkommen im Monitoring-Team!

10.5.2010
Seit 26. April 2010 hat die ABCSG eine neue Mitarbeiterin.
Mag. Helene Wendt ist ab sofort als Monitorin für die Region Ost zuständig.

Als diplomierte Biologin hat sie bereits Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten gesammelt.


Sciece into Practice
An Beispielen lernen: Science into Practice in Linz
Fortbildung einmal ganz anders

3.5.2010
Am 29. April 2010 fanden sich zahlreiche Prüfärztinnen und Prüfärzte der ABCSG-Zentren zur Auftaktveranstaltung Science into Practice im Ars Electronica in Linz ein. Mit ausgewählten Patientenbeispielen zum kolorektalen Karzinom versetzten die Vortragenden, darunter OA Dr. Johannes Andel, Univ.-Prof. Dr. Reinhold Függer, Univ.-Doz. Dr. Michael Fridrik und Dr. Dietmar Seewald, die TeilnehmerInnen in ihren Alltag, indem sie Therapieentscheidungen diskutieren und treffen mussten.

Die erstmalig in dieser Form stattgefundene Veranstaltung Science into Practice fand großen Zuspruch, denn die Veranstaltungsreihe bot keine Frontal- Vorträge, sondern legte den Fokus auf Interaktion und Diskussion. Was die Therapieentscheidung so schwierig macht, wurde anhand von mehreren Fallbeispielen von DarmkrebspatientInnen in unterschiedlichen Stadien präsentiert und anschließend in Kleingruppen besprochen. Unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Josef Thaler und OA Priv.-Doz. Dr. Holger Rumpold konnten die TeilnehmerInnen ihre wissenschaftlichen Kenntnisse überprüfen und über interessante Patientenfälle diskutieren.

Eine Fortsetzung von Science into Practice folgt auf alle Fälle. Die Termine werden wir Ihnen demnächst auf unserer Website unter www.abcsg.at bekannt geben.


Bilder der Veranstaltung am 29.4.2010:


Science into Practice in LinzScience into Practice in LinzScience into Practice in LinzKick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34Kick Off ABCSG 34


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