Die ABCSG: Der Vorstand

Prim. Univ. Doz. Dr. Michael Fridrik
Innere Medizin 3, Zentrum für Hämatologie und medizinische Onkologie - AKH Linz
Unser Ziel ist es die Heilungsraten für Krebserkrankungen weiter zu verbessern. Ich bin leitender Oberarzt der Organisationseinheit Onkologie am Krankenhaus der Stadt Linz. Mit den anderen Internisten des Vorstandes der ABCSG bin ich für die Chemo-, Hormon- und Immunotherapie Studien der Gruppe verant-wortlich.

Die ABCSG ermöglicht es mir meine PatientInnen besser zu behandeln und mein Wissen mit Top-Fachleuten auszutauschen.
Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant
Universitätsklinik für Chirurgie, Klinische
Abteilung für Allgemeinchirurgie, AKH Wien
Präsident der ABCSG
Wissenschaft heißt Wissen schaffen. Dieses rasch verfügbar zu machen für möglichst viele der uns anvertrauten PatientInnen, ist mein oberstes Ziel.
Klinische Studien retten Leben.
Klinische Studien schaffen Lebensqualität.
Klinische Studien sparen Geld.
Prim. Univ.-Prof. Dr. Richard Greil
III. Medizinische Universitätsklinik Salzburg
Klinische und basiswissenschaftliche Forschung sind die Voraussetzung für die kontinuierliche Entwicklung optimierter Behandlungsstrategien von Brustkrebspatientinnen. Die ABCSG versteht sich als Plattform für die Bündelung aller Forschungskräfte im Sinne unserer Patienten.
Univ.-Prof. Dr. Raimund Jakesz
Univ.Klinik für Chirurgie, Klinische Abteilung für Allgemeinchirurgie, AKH Wien
Aus kleinen Anfängen hat sich ein internationales Unternehmen, die ABCSG, gebildet. Der Enthusiasmus der teilnehmenden Personen, getragen von der Idee, dass Qualitätskontrolle am Besten durch klinische Studien erreicht werden kann, hat zu einem Durchbruch dieser Idee geführt. Nur wenn wir weiterhin das Gemeinsame vor das Trennende stellen, gelingt es uns, die Leidenden in den Mittelpunkt unserer Bemühungen zu stellen.
Univ.-Prof. Dr. Ernst Kubista
Univ.Klinik für Frauenheilkunde, Klinische Abteilung für Spez. Gynäkologie, AKH Wien
Integration und Spezialisierung sind das Konzept der Zukunft.
Kooperation zwischen den einzelnen Fach-disziplinen bringt Vorteile für die Patientin. "Evidenced based medicine" ist vor allem im Rahmen klinischer Studien möglich.
OA Dr. Werner Kwasny
Chirurgische Abteilung, KH Wr. Neustadt
Aktive und kritische Teilnahme an Studien, regelmäßige Verbesserungsvorschläge und das Einbringen eigener Ideen führte in logischer Konsequenz zur Übernahme von Verantwortung und Funktion im Rahmen der Studiengruppe. Lohn für die meist unbedankte Aktivität sollte die Verbesserung der medizinischen Versorgung der österreichischen Patienten und ein kleiner Beitrag zum weltweiten medizinischen Fortschritt sein.
OA Dr. Alois Lang
FA für Innere Medizin (Hämatologie und Onkologie) Interne Abteilung Landeskrankenhaus Feldkirch
"Unser Wissen ist Stückwerk" steht im 1. Korintherbrief, Absatz 13.9 und der große österreichische Chirurg Theodor Billroth hat festgehalten: "Die glänzenden Fortschritte unserer medizinischen Wissenschaften genügen nur selten den Bedürfnissen, die der leidende Mensch an den Arzt stellt." Die Weiterentwicklung therapeutischer Strategien basiert auf experimentell erworbenen Daten aus randomisierten klinischen Studien. Die ABCSG, als führende österreichische Studiengruppe, ermöglicht mit ihrer Arbeit Stück für Stück gezieltere Therapien und erfüllt damit Bedürfnisse des kranken Menschen.
Univ.-Prof. Dr. Christian Marth
Univ.-Klinik für Frauenheilkunde Innsbruck
Nicht nachdenken - vordenken!
Wir müssen die Biologie des bösartigen Tumors verstehen, um die wirksame Behandlung zu generieren. Die gemeinsame Vision weist uns den Weg in die Zukunft.
Univ.-Prof. Richard Pötter
Univ.-Klinik für Strahlentherapie
und Strahlenbiologie, AKH Wien
Im Rahmen der Therapiestudien der ABCSG zur adjuvanten medikamentösen Therapie des Mammakarzinoms ist die Radiotherapie integraler Bestandteil der multimodalen Therapiekonzepte.
Sie ist deshalb genau zu definieren und in ihrer Bedeutung für die lokale Kontrolle und das Überleben zu evaluieren.
Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg
Med. Univ. Klinik Graz, Klinische Abt. für Onkologie
Es ist die Aufgabe jedes akademischen Zentrums und damit auch der Klinischen Abteilung für Onkologie in Graz, sich an höchstrangigen wissenschaftlichen Projekten zu beteiligen, um damit eine Vorbildfunktion auszuüben und das gewonnene Wissen an alle kooperierenden Abteilungen weiterzugeben. Über diese Aufgaben hinaus ist es mir ein Anliegen, zum Ausbau dieser international anerkannten Studiengruppe beizutragen.
Univ.-Prof. Dr. Günther Steger
Univ. Klinik für Innere Medizin I, Klinische Abteilung
Fortschritte in der Onkologie sind nur durch klinische Studien möglich. Die ABCSG bietet die Möglichkeit interdisziplinär und kooperativ wesentliche Fragen zur Verbesserung der adjuvanten Therapiemöglichkeiten beim Mamma- und Kolorektalkarzinom zu beantworten.
Durch Zusammenarbeit mit anderen europäischen Gruppen können Großstudien durchgeführt werden, was mitunter der einzige Weg ist, um Therapiefortschritte zu erzielen.
Univ.-Prof. Dr. Michael Stierer
Chirurgische Abteilung, Hanusch Krankenhaus
An der Schaltstelle neuer Entwicklungen mitarbeiten zu können, ergibt für mich einen sehr stimulierenden Background, der im reizvollen Kontrast zum operativen Alltag steht.
Dr. Christoph Tausch
Facharzt für Chirurgie, 4020 Linz
Die Aufgabe der interdisziplinären Studiengruppe liegt in der ständigen Verbesserung der Krebsbehandlung - eine persönliche Heraus-forderung durch Mitgestaltung und Behandlung vieler PatientInnen innerhalb der Protokolle dieses gemeinsame Ziel zu erreichen.
Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Thaler
Klinikum Wels-Grieskirchen
Gut geplante und durchgeführte klinische Studien sind die Basis für hohe Qualität und laufende Weiterentwicklung der modernen Tumortherapie. Für einen optimalen Standard in der Patientenbetreuung ist darüber hinaus die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen von entscheidender Bedeutung. Beides - klinische Studien mit hoher Qualität und enge interdisziplinäre Kooperation - sind zentrale Eckpunkte der ABCSG. Die hohen Standards und der kollegiale, freundschaftliche Ton in der ABCSG entsprechen vollinhaltlich meinen persönlichen Vorstellungen. Es ist mir daher ein große Freude an der Weiterentwicklung der Projekte der ABCSG mitwirken zu dürfen.
Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch
KH BHB St. Veit/Glan, Chirurgische Abteilung
Die Durchführung von klinischen Studien ist von großer Bedeutung.
Nicht nur wir Ärzte profitieren aus dem Wissenszuwachs, sondern besonders unsere Patienten gewinnen durch eine standardisierte und optimierte Behandlung. Die ABCSG hat bewiesen, dass auch in Österreich die Durchführung von Studien möglich ist, welche internationale Beachtung finden und laufend neue Erkenntnisse bringen. Dies erfordert großen Einsatz aller Beteiligten und muss entsprechend unterstützt werden.
Nur wenn wir alle mithelfen werden wir in der Lage sein für unsere Patienten weiterhin neue und noch bessere Therapien entwickeln zu können.
Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Menzel
Landesklinik für Spezielle Gynäkologie und Brustambulanz
Aus dem Bemühen Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung des Mamma- und Colonkarzinoms zu vereinheitlichen, hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten eine nicht nur österreichweit, sondern auch international anerkannte Kompetenz entwickelt - die ABCSG. Die Landesklinik für Spezielle Gynäkologie und Brustambulanz in Salzburg hat konsequent nahezu jede Patientin mit der Diagnose eines Mammakarzinoms in laufende Studien der ABCSG eingebracht. Dies hat dazu beigetragen, die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen und das Vertrauen der Patientinnen in die Institution zu sichern.
Dr. Sabine Pöstlberger
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz
Brust-Gesundheitszentrum
Abteilung für Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie
Univ.-Prof. Dr. Susanne Taucher
Jeden Tag sehe ich viele Frauen, die an Brustkrebs leiden. Wir kommen in der Behandlung nur dann weiter, wenn wir unsere Routine ständig neu überdenken. Das gelingt nur durch wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Brustkrebs.

In der ABCSG ist es gelungen, die Zusammenarbeit vieler verschiedener Berufsgruppen zu koordinieren, damit wir mehr über die Erkrankung lernen, um letztlich besser zu helfen.
Dr. Margaretha Rudas
Universitätsklinik für Pathologie, Wien
             

 

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